Wichtige Informationen zu den Risiken von Investitionen in Startups und Wachstumsunternehmen
Investitionen in Startups und Wachstumsunternehmen sind hochriskant. Sie sollten nur Kapital investieren, dessen Totalverlust Sie verkraften können. Lesen Sie die folgenden Risikohinweise sorgfältig durch, bevor Sie eine Investitionsentscheidung treffen.
Verlust des gesamten eingesetzten Kapitals: Bei Investitionen in Startups und junge Wachstumsunternehmen besteht ein erhebliches Risiko, dass Sie Ihr gesamtes investiertes Kapital verlieren. Statistisch gesehen scheitern die meisten Startups innerhalb der ersten Jahre nach ihrer Gründung.
Keine Garantie auf Rendite: Es gibt keine Garantie, dass Sie eine Rendite auf Ihre Investition erhalten werden. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
Nachrangigkeit: Im Falle einer Insolvenz des Unternehmens werden Eigenkapitalinvestoren in der Regel erst nach allen anderen Gläubigern bedient, was häufig bedeutet, dass keine Mittel mehr zur Verteilung übrig sind.
Keine Handelbarkeit: Anteile an nicht börsennotierten Unternehmen sind in der Regel nicht an einem organisierten Markt handelbar. Es gibt keinen geregelten Sekundärmarkt für solche Beteiligungen.
Lange Haltedauer: Sie müssen damit rechnen, dass Sie Ihre Investition über einen langen Zeitraum (typischerweise 5-10 Jahre oder länger) halten müssen, bevor ein Exit (z.B. durch Verkauf oder Börsengang) möglich ist.
Eingeschränkte Veräußerungsmöglichkeiten: Selbst wenn ein Käufer gefunden wird, können gesellschaftsvertragliche Beschränkungen (wie Vorkaufsrechte oder Zustimmungsvorbehalte) den Verkauf erschweren oder verhindern.
Kapitalerhöhungen: Startups benötigen häufig weitere Finanzierungsrunden. Bei jeder neuen Finanzierungsrunde kann Ihr prozentualer Anteil am Unternehmen verwässert werden, wenn Sie nicht an der Runde teilnehmen.
Anti-Dilution-Klauseln: Spätere Investoren können bessere Konditionen erhalten, einschließlich Anti-Verwässerungsschutz, der Ihren Anteil weiter reduzieren kann.
Liquidationspräferenzen: Spätere Investoren haben oft Liquidationspräferenzen, die bedeuten, dass sie im Falle eines Exits zuerst bedient werden, bevor frühere Investoren etwas erhalten.
Begrenzte Informationen: Als Minderheitsgesellschafter haben Sie möglicherweise nur eingeschränkten Zugang zu Informationen über die Geschäftsentwicklung des Unternehmens.
Keine Kontrolle: Sie haben in der Regel keinen Einfluss auf die Geschäftsführung oder strategische Entscheidungen des Unternehmens. Das Management kann Entscheidungen treffen, die nicht in Ihrem besten Interesse sind.
Abhängigkeit vom Management: Der Erfolg des Unternehmens hängt stark von den Fähigkeiten und der Integrität des Managementteams ab. Schlüsselpersonen können das Unternehmen verlassen.
Keine Anlageberatung: Die auf dieser Plattform bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung, Steuerberatung oder Rechtsberatung dar. Sie sollten vor jeder Investitionsentscheidung unabhängige professionelle Beratung einholen.
Nur für professionelle Investoren: Diese Plattform richtet sich ausschließlich an professionelle Investoren im Sinne des § 67 WpHG bzw. qualifizierte Anleger gemäß Art. 2 lit. e) der Prospektverordnung (EU) 2017/1129.
Eigene Prüfung erforderlich: Sie sind verpflichtet, Ihre eigene Due Diligence durchzuführen und die Eignung einer Investition für Ihre persönliche finanzielle Situation zu prüfen.
Steuerliche Konsequenzen: Investitionen können steuerliche Konsequenzen haben, die von Ihrer persönlichen Situation abhängen. Konsultieren Sie einen Steuerberater.
Mit der Nutzung dieser Plattform und der Tätigung von Investitionen bestätigen Sie, dass Sie diese Risikohinweise gelesen und verstanden haben und dass Sie sich der damit verbundenen Risiken bewusst sind.